Meine Reisen durch die Fussballwelt
Meine Reisen durch die Fussballwelt

29.08.2013 - Tiflis/Georgien

Micheil Meschis sakhelobis Stadioni

24000 Zuschauer

Europa League Play-Off 4. Runde

 

FC Dila Gori - SK Rapid Wien 0:3

 

Bereits einen Tag vor der Partie flogen wir in die Fremde die sich Georgien nannte. Nach etlichen Stunden am Flughafen bzw im Flugzeug kamen wir sehr früh ins Hotel an und konnten gemütlich in unseren Zimmern einchecken.

Nachdem wir erst die örtlichen Speisen ausprobierten, sahen wir am Abend mit einigen anderen Anhängern beim Abschlusstraining vom Rekordmeister zu, erst dann schlossen wir uns in Gruppen zusammen und machten die Stadt Tiflis unsicher. Nach einigen Attraktionen ließ man sich in einer unterirdischen Bar nieder.

 

Ein Tisch war mit Hapoel Tel Aviv Anhängern besetzt wie wir später herausfanden - im Laufe der Zeit wurden sogar auf Englisch fröhliche Gespräche geführt, wahrscheinlich sehr zur Freude des Wirten. Am Ende des Vorabends ließen wir die Nacht an der relativ gemütlichen Bar im Hotel ausklingen, bevor wir nach langer Zeit endlich wieder ins Bett gingen.

 

Vier Stunden später war man aufgrund der Zeitumstellung wieder auf den Beinen, die uns wegen dem unzureichenden Schlaf kurzfristig zum Feind wurde. Nachdem wir wieder ein paar interessante Attraktionen im Laufe des Tages genossen hatten, war es endlich soweit. Die Partie des Hauptabends konnte kommen, das Stadion in Tiflis war ebenfalls sehr gut gefüllt.

 

Warum wurde nicht in Dila Gori gespielt? Auch so ein kleiner Verein musste in die Hauptstadt ausweichen, was für die Kapazität eine gute Entscheidung war..

 

Zum Spiel: Die Stimmung war während der 90. Minuten prächtig, das peitschte unsere österreichische Mannschaft offenbar nach vorne. Die goldenen Tore erzielte der eigene Nachwuchs (Sabitzer,Schaub und Behrendt). Nach dem zweiten Tor des Abends wurden die Georgier zunehmend aggressiver und kümmerten sich lieber um uns. Feuerzeuge, Münzen und andere Sachen flogen nun in unseren Block, ein Fan neben mir wurde auch an der Stirn getroffen. Behandelt werden musste er zum Glück nicht, aber eine kleine Schramme wurde es schon noch.

Nachdem glorreichen Sieg und dem Weiterkommen wurde noch die Abfahrt und der Flug in unsere Heimat etwas verzögert, aber das störte niemanden mehr - der SK Rapid Wien war weiter!

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© Alexander Matzka