Meine Reisen durch die Fussballwelt
Meine Reisen durch die Fussballwelt

10.10.2014 - Leopoldsdorf bei Wien/Niederösterreich

Sportanlage

150 Zuschauer

Gebietsliga Süd/Südost

 

SC Leopoldsdorf/Wien - ASK Marienthal 4:0

 

Dieser Ground war schon am Anfang der Woche mit Andreas ausgemacht worden, frisch und motiviert machten wir uns eine Stunde vor Spielbeginn auf dem Weg durch Wien! Dieses Leopoldsdorf ist direkt angrenzend bei Wien, nicht zu verwechseln mit SC Leopoldsdorf/Mfd.  in der 2. Landesliga Ost - sie spielen aber trotzdem beim niederösterreichischen Verband mit.

 

Nach der ungewohnt ruhigen Fahrt durch unsere Hauptstadt kamen wir bei der Anlage an, die direkt an der Hauptstraße liegt. Allerdings waren Parkplätze Mangelware, somit mussten wir uns ohne Zeitdruck knapp hundert Meter weiter in eine Seitengasse stellen.

 

Als Ticket gab es endlich wieder eine individuelle Eintrittskarte, aber erst auf Nachfrage erkämpften wir uns diese auch. Die Sportanlage ist der Gebietsliga würdig, neben der Tribüne auf der Längsseite konnte man das Spielfeld auf drei Seiten umrunden - die vierte Seite hinter dem Tor machten wir einfach während der Partie.

 

Einen Fanklub der Heimischen konnten wir ebenfalls bestaunen, der weibliche Anteil war dafür ungewöhnlich hoch. Darunter leidete auch teilweise die Stimmung, nur ab und zu kamen richtige Gesänge zustande.

 

In der Meisterschaft lag der SC Leopoldsdorf/Wien auf vorletzter Stelle, in den ersten acht Partien konnte noch kein Sieg eingefahren werden - lediglich zwei Punkte waren auf dem Konto. Beim ASK Marienthal sah es schon besser aus, man lag sicher im Mittelfeld der Tabelle! Soviel zur Ausgangsposition..

 

Zum Spiel: Von der ersten Minute an übernahmen die Heimischen das Kommando, dass sich auch bald auszahlte. Nach acht Minuten gelang der erste Treffer zum 1:0, im Laufe der ersten Halbzeit erhöhten sie verdient zum 2:0 Halbzeitstand. Erwähnenswert ist auch, dass ab dann die Torchancen leichtfertig vergeben wurden, die Gäste waren allerdings viel zu schwach und wirkten sehr ideenlos.

Nach einem guten Kaffee und der Pause änderte sich nichts mehr, der 4:0 Endstand ist völlig verdient und ein wichtiger Befreiungsschlag. Vielleicht kann der schwache Start noch wettgemacht werden, mit dieser Leistung kann man auf jeden Fall zufrieden sein!

 

Kurios: Die Auswärtsfans waren mit der Leistung mehr als unzufrieden, besonders einer verlor immer wieder die Nerven mit Sprüchen wie "Jetz reichts ma, des is ja peinlich herst!" - der Rest verabschiedete sich Mitte der zweiten Halbzeit...

Während der Partie wurde auch brav an die Jugend gespendet, Mitfahrer Andreas kommentierte dies mit einem "Nicht labern, spenden!" ;-)

 

 

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© Alexander Matzka