Meine Reisen durch die Fussballwelt
Meine Reisen durch die Fussballwelt

11.10.2014 - St.Georgen bei Gusen/Oberösterreich

Wohnbau Aktivpark

320 Zuschauer

Bezirksliga Nord

 

TSV St.Georgen/Gusen -Union Lembach 0:2

 

Nach Mauthausen ging es weiter in das sieben Kilometer entfernte St. Georgen, die in der Bezirksliga Nord aktiv sind. Dazu erwischten wir das Topspiel der Runde, der ungeschlagene Tabellenführer Union Lembach war zu Gast beim Tabellenvierten!

 

Geparkt wurde wieder bei der örtlichen Schule, weil kein Parkplatz mehr frei war. Bei der Kassa angekommen bekamen wir eine sehr schöne Eintrittskarte vom Verein präsentiert, diese kann sich auch wirklich sehen lassen. Über die Infrastruktur gibt es ebenfalls viel Lob, diese Sportanlage ist definitiv für die Landesliga bestimmt - mindestens! Hier gibt es eine Menge Potenzial, ich persönlich hoffe das sie es eines Tages voll ausnutzen können!

 

Bei der sehr großen Tribüne konnte man entweder im "Erdgeschoß" Platz nehmen oder eine Etage weiter hinauf gelangen. Wir verrannten uns sogar und landeten etwas zu weit oben, aber mit einer hervorragenden Sicht auf das Spielfeld. Direkt dahinter ist man mit einer großen Halle verbunden, in der gerade ein Volleyballmatch stattfand.

 

Neben dem Weitsprung kann man auch die Sportart Kugelstoßen ausüben oder Tennis spielen, also genügend Auswahl für jeden Geschmack. Als Highlight gab es auch noch zwei Fangruppen, die beide brav und laut supporteten - die Heimischen hatten dabei etwas die Nase vorne. Die Bezirksliga steckt voller Überraschungen..

 

Zum Spiel: Die ganze erste Halbzeit hatte der TSV mehr Spielanteile und waren viel näher dran, das Führungstor zu erzielen. Wie so oft fehlte der berühmte letzte Pass und das wurde mehrmals versäumt.

Wie es kommen muss, gehen die Gäste mit der ersten richtigen Druckphase  in Führung, ein schwerer Schlag zu dem Zeitpunkt für die Heimischen. Beide Tore binnen vier Minuten erzielte hier der eingewechselte Spieler Martin Eckerstorfer. Auch solche "dreckige" Spiele muss ein Titelanwärter gewinnen, um an der Spitze zu bleiben wenn man um den Aufstieg spielen will..diese vier Minuten haben für den Sieg gereicht!

 

Kurios: Nachdem die Heimischen direkt vor uns eine Top-Chance vergeben hatten, meine ich zu einem vorbeigehenden Funktionär "Des war a 100%ige". Dieser konterte völlig außer sich "Des war a 1000%ige" und fluchte weiter seines Weges...

Ein Pensionist meinte zu einem aufwärmenden Spieler kurz und schmerzlos "Moch die guat worm". Dieser war scheinbar wenig motiviert, die Antwort "Tu i eh scho die ganze Zeit" klang eher nach Spielverweigerung oder Lustlosigkeit.. ;-)

 

 

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© Alexander Matzka