Meine Reisen durch die Fussballwelt
Meine Reisen durch die Fussballwelt

25.05.2015 - Ternitz/Niederösterreich

Stadion

80 Zuschauer

2. Klasse Wechsel

 

ASK Ternitz - USC Natschbach Loipersbach 6:3

 

Als Abschluss des langen Wochendes wurde auch der Pfingstmontag genutzt, um auf den Sportplätzen Österreichs unterwegs zu sein. Die Mittagspartie um 12:30 war geradezu einladend, um diesen Ground zu besuchen und sich am Nachmittag die ein oder andere Alternative offen zu halten!

 

Nach einer Stunde Fahrt über Wr. Neustadt und Zöbern kam ich in der Kleinstadt an, 14.000 Einwohner sind eben doch kein Dorf mehr. Dementsprechend leicht tat man sich, die Anlage bzw. das Stadion zu finden, auf die Beschilderung ist hier auf jeden Fall Verlass.

 

Bereits bei der Einfahrt musste man erst ein Tor durchfahren, um auf die betonierten und übersichtlichen Parkplätze zu kommen. Das machte verständlicherweise einen sehr guten Eindruck, gerade bei einen Verein der 2. Klasse! 

 

Über die Infrastruktur gibt es ebenfalls nur positives zu berichten, wie in Traiskirchen gibt es eine moderne Laufbahn mit all möglichen anderen Sportarten wie man auf den Fotos erkennt - auf der Längsseite ragte die Tribüne hervor, daneben waren anschließend die Büros für die Alltagsgeschäfte. Die Kantine erfüllt besonders im Winter ebenfalls ihre Aufgabe, es ist alles in einen sehr guten Zustand  - davon kann sich manch anderer Verein eine Scheibe abschneiden.

 

In der Meisterschaft geht es um nichts mehr, beide lagen beim Aufeinandertreffen als Nachbarn auf Platz 8 und 9, allerdings mit rund fünf Punkten Unterschied. Im Falle eines Heimsieges kann sich der ASK Ternitz an das obere Mittelfeld ranarbeiten, die Gäste würden gleich drei Mannschaften überholen und in die Top 5 kommen..

 

Zum Spiel: Die Gäste konnten besonders am Anfang spielerisch aufzeigen und gingen zweimal in Front in der ersten Hälfte - durch einen direkten Freistoß sowie einen Elfmeter kamen die Heimischen aber immer wieder zurück und retteten sich mit einem 2:2 in die Pause.

Nach Seitenwechsel war der ASK Ternitz wie ausgewechselt und spielte mutig nach vorne - dieses Vorhaben wurde nach sechs Minuten belohnt, erstmals gingen sie selbst in Führung. Im Gegenzug bekamen sie Minuten später einen Strafstoß gegen sich ausgesprochen, der vergeben wurde. Im darauffolgenden Konter fiel die Entscheidung zum 4.2, die restlichen Tore waren nur mehr Formsache!

 

Die Heimischen glichen ihre anfangs löchrige Abwehr mit einer starken Offensive aus, Naatschbach Loipersbach hätte hier den ein oder anderen Punkt mitnehmen können. Der Knackpunkt lag beim verschossenen Elfmeter, somit bleiben die drei Punkte verdient bei der Heimelf!

 

Die Anlage selbst würde ich an dieser Stelle gerne weiterempfehlen, bei einem guten Zuschauerbesuch ist hier die Fahrt sehr lohnenswert.

 

 

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© Alexander Matzka